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Unser Räuber Kneißl

Er war der bayerische Robin Hood. Mutig und unverdrossen hat er sich gegen Ungerechtigkeiten und Obrigkeiten aufgelehnt und ist so weit über die Region hinaus zur Legende geworden. Im echten Leben hieß der Räuber Matthias Kneißl und wurde am 12. Mai 1875 geboren. Mit einem Fest zu seinem Geburtstag, unserem Kellermuseum, dem Biergarten und natürlich mit dem Bier, das wir dem Räuber gewidmet haben, pflegen wir die Erinnerung an den sympathischen Schurken. Genuss und Tradition stehen bei uns sowieso im Fokus – ganz im Stil vom Räuber Kneißl.

kneißl fahrrad

Mathias Kneißl (* 12. Mai 1875 in Unterweikertshofen; † 21. Februar 1902 in Augsburg; genannt Kneißl Hias, Räuber Kneißl oder auch Schachen-müller-Hiasl) war ein bayerischer Räuber.

Am 12. Mai 1875 wird Mathias Kneißl im Dachauer Land in ärmliche Verhältnisse hineingeboren. Mit 17 Jahren wird er von seinem Bruder in einen Schusswechsel mit der Polizei hineingezogen und muss für fünf Jahre ins Zuchthaus. Danach will er mit seiner Hilde nach Amerika auswandern. Die Voreingenommenheit der Mitmenschen gegen den „Zuchthäusler“ verhindern, dass er Arbeit findet. Um trotzdem das nötige Geld für die Überfahrt zu bekommen, lässt er sich auf einen Raubüberfall ein. Die Tat fliegt auf und Kneißl muss fliehen. Seine Schläue und Gewitztheit erweisen sich dabei als hilfreich. Sie bringen ihm den Respekt und die Unterstützung der Landbevölkerung ein. Um aus einem Versteck fliehen zu können, schießt Mathias auf die Beine zweier herbeieilender Ordnungshüter. Dabei trifft er sie so unglücklich, dass sie verbluten. Ein Großaufgebot an Gendarmerie sucht mehrere Monate vergebens nach dem Flüchtigen. Im März 1901 erstürmen 150 Mann sein Versteck. Mathias überlebt schwer verletzt, ihm wird nach mehreren Monaten im Krankenhaus der Prozess gemacht. Beharrlich leugnet Kneissl jegliche Tötungsabsicht, doch der Staatsanwalt fordert die Todesstrafe. Das Todesurteil kommentierte er mit „d´Woch fangt ja scho guat an“. Am 21. Februar 1902 wird Mathias Kneißl hingerichtet. Wäre das Urteil anders ausgefallen, wäre Mathias Kneißl heute vermutlich vergessen.

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